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Wie du schneller Spanisch lernst: 10 Tipps

Wie

Kennst du den Song “Dynamite” von Taio Cruz, in dem er singt “I throw my Spanish in the air sometimes saying, ‘AAAAYYYOOOOOO, NO COMPRENDOOOOOOO.’”? (zu Deutsch: Manchmal werfe ich mein Spanisch in den Wind und sage “AAAAYYYOOOOOO, NO COMPRENDOOOOOOO.” ) Okay, das ist vielleicht nicht der genaue Wortlaut dieses Songs, aber die meisten von uns haben bestimmt irgendwann schon einmal “No comprendo” gesagt, womit wir dann ungefähr meinten: “Tut mir Leid, aber ich habe keine Ahnung, was du da gerade gesagt hast und ich dachte, das Wort “Taco“ wäre genug Spanisch, um über die Runden zu kommen.” .

Spanisch – genauso wie andere Sprachen, die du vielleicht lernen möchtest – ist nicht leicht, aber hier haben wir zehn bombensichere Ratschläge für dich, wie es garantiert schneller geht.

1. SINGE DIE SONGS MIT

Falls du dich daran erinnerst, was ich bei meinen 3 Gründen, warum ich Spanisch lernte über spanische Musik von mir gab, dann wirst du dich auch daran erinnern, dass es in der spanischen Sprache und Kultur um vor allem Leidenschaft geht oder pasión, wie sie es nennen. Daher gibt es tonnenweise (und ich meine tatsächlich Tonnen!) an Liebesballaden. Und, falls du es noch nicht bemerkt haben solltest, sind Balladen großartig, da sie langsam und somit einfach mitzusingen sind. Beginne mit Nicky Jam’s “Perdon”.

2. SCHAUE TELENOVELAS

Wenn du denkst, dass Sätze wie „Das Hausmädchen war es!“ oder „Dein böser Zwilling ist von den Toten auferstanden.“ nicht praktisch sind, dann muss ich dir leider sagen, dass du da absolut falsch liegst. Durch Telenovelas – bzw. lateinamerikanische Seifenopern – lernst du es, relativ einfachen (und ebenso dramatischen!) Gesprächen zu folgen. Falls du nicht sofort in komplett spanische Telenovelas eintauchen möchtest, gibt es Serien wie Ugly Betty und Jane the Virgin, die Spanisch nur sporadisch (und mit Untertiteln!) nutzen.

3. LESE EINFACH ALLES

Es gibt haufenweise großartige, spanische Autoren. Tauche ein in ihre Werke! Aber lasse die Magazine und Kochbücher nicht außen vor. Dadurch wird dein Gehirn trainiert, die Worte zu lesen und auch wirklich zu verstehen. (Sonst verpasst dein Obstkuchen jedem eine Lebensmittelvergiftung, und daran kannst du nur dir selbst die Schuld geben!)

4. NUTZE DEINE PENDELZEIT

Ob du nun läufst, fährst oder im Zug sitzt, du kannst dir einige spanischsprachige Podcasts runterladen und diese auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit anhören. Eine halbe Stunde am Tag kann einen großen Unterschied machen, wenn du diese Art an „Freizeit“ auf produktive Art nutzt.

5. ÜBERSETZE

Wenn du etwas geschrieben siehst oder Leute reden hörst, versuche es ins Spanische zu übersetzen. So nimmst du deine Umgebung genauer wahr und du merkst, welche Worte du lernen bzw. an welchen du arbeiten musst. Du könntest sogar deine Facebook Posts auf zwei Sprachen verfassen.

6. FINDE EINEN SPANISCHSPRACHIGEN LIEBHABER

Nein, ernsthaft! Wenn dein Schwarm zufällig die Sprache spricht, die du zu erlernen versuchst, kann dieser dir helfen, schneller zu lernen. Du kannst dir auch einen spanischsprachigen Freund suchen, was ungefähr genauso gut funktioniert, aber da es in der spanischen Kultur um Leidenschaft geht, wird eine Romanze vielleicht sinnvoller sein.

7. ZIEHE NACH SPANIEN! ODER NACH PERU ODER NACH…

Gehe in ein spanischsprachiges Land und lebe dort. Und spreche einfach! Mein Vater ist mit Anfang 20 nach Südamerika ausgewandert, hat nie in seinem Leben einen Spanischkurs besucht und trotzdem beherrscht er die Sprache fließend. Sein Geheimnis? Er hat sich ein Wörterbuch gekauft, sich an einen kolumbianischen Strand gelegt, und hatte die Einheimischen, die diesen Gringo bzw. Fremden treffen wollten, zur Hilfe, um auf Wörter zu zeigen, ihm die Aussprache beizubringen und durch Handgesten zu verdeutlichen, was sie meinten.

8. ODER REISE WENIGSTENS AN EINEN SPANISCHENSPRACHIGEN ORT (UND ÜBE DORT!)

Übung macht tatsächlich den Meister! Und traue dich ruhig! Fehler sind unvermeidbar, auch bei deiner Muttersprache sind dir anfangs Missgeschicke unterlaufen. Also rede mit dem Taxifahrer, dem Kellner – einfach mit jedem -, vorzugsweise in einem Land, in dem Spanisch die Muttersprache ist, damit du auch jeden Tag richtig üben kannst. Du steckst Zuhause fest? Versuche deinem Hund Befehle auf Spanisch beizubringen, ein kulturell-gebildeter Hund hat noch niemandem geschadet!

9. GEB DIR MEHR MÜHE BEI DEINEN VOKABELKARTEN

Schreib nicht nur ein Wort wie z. B. „Taco“ auf. Das wird dich nicht sehr weit bringen. Schreibe stattdessen Sätze auf, wie z. B. „Dieser Taco ist köstlich“ oder „Dieser Taco kostet einen Dollar“. Sätze helfen dir viel weiter als nur einzelne Wörter und du kannst so noch mehr Worte und auch Grammatik aufschnappen.

10. BLEIBE KONSEQUENT

Egal, wie du deine Spanischstudien angehst, mache einen Lernplan und halte dich an diesen. Wenn es dein Ziel ist, jeden Tag mindestens eine Stunde lang zu lernen, dann mache das auch! Das ist eine Frage der Übung! Du kannst nicht erwarten, durch gerade mal drei intensive Stunden in einer Woche Ergebnisse zu sehen. Du wirst größere Fortschritte machen, wenn du über längere Zeit lernst.

Denke immer daran, dass jede noch so kleine Anstrengung zählt!

Bild von Guillermo Viciano, Flickr / Creative Commons

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