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Wie man im Ausland Freunde findet: 6 Tipps

Wie

Die Vorbereitungen sind aufregend: Du suchst dir eine Stadt aus, kümmerst dich um dein Visum und die Flüge, hakst nach und nach alle Punkte auf deiner Packliste ab und verabschiedest dich schließlich von deiner Familie. Und dann wird dir erst richtig klar, dass es soweit ist: Du bist auf dem Weg in ein fremdes Land und alles wird sich ändern. Auch deine Freunde.

Du hast richtig gelesen – dein Freundeskreis wird größer und internationaler. Genau wie die Schule und die Uni ist auch dein Auslandsaufenthalt dazu angetan, neue Leute kennenzulernen – also nutze die Gelegenheit und mach mit Hilfe unserer Tipps das Beste daraus.

1. Stell dich vor

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Wenn man Menschen kennenlernen möchte, muss man “Hallo” sagen! Ein offenes, authentisches Lächeln – bei dem man nicht nur den Mund verzieht, sondern auch mit den Augen lächelt – ist die einfachste Art, Vertrauen herzustellen, wenn man anderen Menschen begegnet.

Überleg’ mal: Hast du jemals negativ reagiert, wenn dich jemand aufrichtig angelächelt hat? Also los, zeig dein schönstes Lächeln und sag einfach “Hallo, ich bin _______, wie geht‘s?” (oder wie auch immer die übliche Begrüßung dort lautet, wo du gerade bist – du wirst ganz schnell herausfinden, wie man das in der Sprache ausdrückt, die du erlernst!).

Je nachdem, wo du dich aufhältst, gibt es vielleicht bestimmte Gesten oder andere Arten von Begrüßungen, die üblich sind, wenn man sich vorstellt. Auch die gewöhnst du dir um Handumdrehen an, ob es der einzelne Kuss auf die Wange ist (in Lateinamerika), Küsse auf beide Wangen (wie zum Beispiel in Spanien, Frankreich und Italien), Winken oder eine kurze Umarmung (wie in den meisten englischsprachigen Ländern) oder eine leichte Verbeugung (wie etwa in Japan).

2. Probiere Neues aus und belege Kurse

Hast du vielleicht auch eine heimliche Liste von Aktivitäten, die du schon immer ausprobieren wolltest, für die du dir aber bisher nie die Zeit genommen hast? Hier sind gute Neuigkeiten: jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür gekommen! Wirf deine bisherigen Vorstellungen dessen, was dir gefällt und was du gerne machst, einfach über Bord und lerne, ja zu den Gelegenheiten zu sagen, die deinen Weg kreuzen.

Du könntest Fotografieren lernen, oder Reiten, Salsa, du kannst Wandern gehen, Kochkurse belegen oder Barista werden – das sind alles ganz nebenbei auch gute Möglichkeiten, andere Studierende mit ähnlichen Interessen kennenzulernen. (Beim Kochkurs kannst du außerdem alles aufessen, was du selbst zubereitet hast, das ist ein zusätzliches Plus.)

3. Auch neue Sportarten sind eine gute Idee

Mannschaftssportarten eignen sich bekanntlich sehr gut, um Freundschaften zu schließen. Das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem Verein, das Wissen, dass deine Teamkameraden sich darauf verlassen, dass du zum Training kommst und im Wettkampf dabei bist, ist sehr motivierend, und man knüpft schnell ein starkes Band, wenn man gemeinsam auf ein Ziel (oder ein Tor, einen Korb) hinarbeitet. Je nachdem, wo du studierst, gibt es unterschiedliche beliebte Sportarten.

In Australien, Neuseeland und in England sind das zum Beispiel Rugby und Cricket. In vielen Ländern Europas herrscht König Fußball, während in den USA American Football, Baseball und Basketball zu den Favoriten zählen. (Und solltest du feststellen, dass dir dein neuer Sport nach den ersten paar Trainings doch keinen großen Spaß macht, kannst du immer noch deine Lieblingsmannschaft anfeuern, natürlich wieder gemeinsam mit anderen Studierenden.)

4. Warum nicht gleich ein neues Hobby?

Hobbys bieten nicht nur Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, sondern können dir auch helfen, abzuschalten und den Kopf wieder freizubekommen, wenn das Semester dir viel abverlangt. Es gibt so viele Möglichkeiten für deine Freizeit und Auszeit: Yoga, Surfen, Programmieren, Brotbacken, Felsklettern, Gärtnern, Kalligrafie, Tennis, Fotografie, Taekwondo – einfach alles, was du dir vorstellen kannst! Finde heraus, was an deiner Schule oder Uni angeboten wird oder frag ganz einfach deine Kommilitonen, was sie nach den Vorlesungen so machen.

5. Zieh mit anderen Studierenden zusammen

Eine der besten Methoden, garantiert viele neue Menschen kennenzulernen, ist eine Wohngemeinschaft. Wenn du ein Haus oder eine Wohnung mit Studienkolleginnen teilst, bekommst du mit deinen Mitbewohnern sofort ein paar neue Kumpel, und dann lernst du mit der Zeit ja auch deren Freunde kennen.

Und das wiederum verschafft dir ständig einen Grund, bei den anderen zu Hause vorbeizuschauen und deinen Freundeskreis auf diese Weise gleich noch einmal zu erweitern: Einweihungspartys, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, gemeinsame Abendessen, zusammen Lernen und Kaffee trinken in den coolsten Cafés in deinem Viertel.

6. Bleib auf lange Sicht in Kontakt

Dein Auslandsstudium ist eine intensive Zeit. Du entwickelst dich weiter und die Dinge verändern sich, während du vielen neuen Menschen begegnest, mit denen du in manchen Fällen bis ans Ende deines Lebens in Kontakt bleiben wirst. Also vergiss nicht, diese Freundschaften auch nach der Heimkehr zu pflegen.

Es war nie einfacher als heute, das zu tun. Niemand muss mehr Wochen und Monate auf Briefe in der Post warten – es gibt schließlich E-Mail, Skype, WhatsApp-Gruppen und ein Dutzend weitere Plattformen, die du nutzen kannst, um mit deinen neuen Freunden in Kontakt zu bleiben. Du kannst uns glauben: In 10, 15 oder auch 20 Jahren wirst du froh sein, dass sie immer noch da sind!

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